Concept Laser zeigt die „AM Factory of Tomorrow”

Phillip Paul 23. September 2015 0
Concept Laser zeigt die „AM Factory of Tomorrow”

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Zur formnext powered by TCT vom 17.11 – 20.11.2105 in Frankfurt kündigt Concept Laser einen besonderen Messeauftritt an (Halle 3.1 Stand E40). Zum einen soll die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung mit ihren unterschiedlichen Facetten dargestellt werden, zum anderen liegt der Schwerpunkt auf einem gesamtheitlichen Maschinenkonzept unter dem Stichwort „AM Factory of Tomorrow“. Hier geht es um die clevere Vernetzung der Maschinen untereinander, einen höheren Automatisierungsgrad und die Einbindung der Anlagentechnik in das Produktionsumfeld, um letztendlich schneller und wirtschaftlicher industrielle Serienlösungen zu erschließen.

Das pulverbettbasierte Laserschmelzen von Metallen hat sich in innovativen Branchen als Verfahren der Wahl etabliert. Die digitale Prozesskette birgt für Entwickler und Konstrukteure zahlreiche Vorteile, wenn es darum geht, 3D-Bauteile schnell und wirtschaftlich herzustellen, die konventionelle Teile der Zerspanung oder des Gießens mit ihren gesteigerten Leistungsprofilen übertreffen. Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer von Concept Laser: „Es ist an der Zeit, die industrielle Dimension der additiven Fertigung aufzuzeigen. Aufbaugeschwindigkeiten, Prozessgestaltung und Qualitätssicherung haben gewaltige Fortschritte gemacht. Nun stehen für die Anwender digitale Vernetzung und Automation im Fokus, welche wir auf der formnext powered by TCT gezielt aufgreifen werden“.

AM Factory of Tomorrow

Hinter diesem Schlagwort verbergen sich nicht nur der dezentrale Ansatz von regionalen Druckzentren als Dienstleistern rund um den Globus, sondern auch gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität in der Serienfertigung. Dabei geht es um die Ausnutzung des digitalen Potenzials für eine industrielle Prozess- und Anlagengestaltung im Sinne des Ansatzes von „Industrie 4.0“. Dazu formuliert Concept Laser drei wesentliche Aspekte: Digitale Vernetzung der Anlagentechnik, Einbindung in das Produktionsumfeld  und Automatisierung der Prozesse – so soll  die Serienfertigung von morgen aussehen.

In diesem Zusammenhang wird ein ganz neues Maschinenkonzept gezeigt, welches diese Aspekte aufgreift und umsetzt. Dieses beinhaltet unter anderem eine flexible Maschinenbeschickung sowie eine räumliche Trennung der Auf- und Abrüstvorgänge. Zielsetzung ist es dabei, die Prozesskomponenten gezielt abzustimmen und die Flexibilität der Prozessgestaltung zu erhöhen. Frank Herzog: „Die Aufbaugeschwindigkeiten haben durch die Multilasertechnik enorm zugenommen. Auch die Bauraumgrößen haben beachtliche Zuwächse erfahren. Nun wollen wir durch ein integriertes Anlagenkonzept die Möglichkeiten aufzeigen, wie die Ansätze der „Industrie 4.0“ das Additive Manufacturing als Fertigungsstrategie der Zukunft verändern können. Dort warten zahlreiche Potenziale für ein Plus an Flexibilität und Wertschöpfung.“

Darstellung der gesamten Prozesskette

Neben dem neuen Anlagenkonzept wird Concept Laser zudem die gesamte Prozesskette des 3D-Metalldrucks darstellen. Dazu wird der Besucher Informationsinseln vorfinden, die die wesentlichen Fertigungsschritte der additiven Fertigung, wie z.B. Konstruktion (Schlagworte Bionik, Leichtbau, Topologieoptimierung, Funktionsintegration), Fertigung und Qualitätssicherung, gemeinsam mit Partnern thematisieren. Hier wird auch das dreidimensionale QMmeltpool 3D zu sehen sein, welches das Bauteil in Echtzeit überwacht und dokumentiert. Darüber hinaus wird eine M2 cusing Multilaser und eine Mlab cusing mit neuer Peripherie die aktuelle Anlagentechnik von Concept Laser widerspiegeln.

Bild: concept-laser.de

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